Die Bibliothek wurde durch eine großzügige Schenkung von Professor Gerhard Hafner ermöglicht, der umfangreiche Bestände, welche insbesondere Werke mit völkerrechtlichem Schwerpunkt umfassen, dem Zentrum für osteuropäisches Recht überließ. Dazu zählen Periodika, Lehrbücher sowie allgemeine und spezialisierte Publikationen zum Völkerrecht in russischer Sprache, insbesondere aus der Zeit der ehemaligen Sowjetunion. Aber auch enorme Bestände zu den internationalen Beziehungen finden sich darunter.
Der Festakt wurde durch einleitende Grußworte von Dekanin Gabriele Schmölzer sowie Professorin Erika de Wet eröffnet, die die wissenschaftliche Bedeutung der neu zugänglichen Bestände für Forschung und Lehre sowie die Vita des Jubilars hervorhoben.
Im Anschluss an die feierliche Eröffnung fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Recht auf Selbstbestimmung in (Ost-)europa“ statt. An der Diskussion nahmen Prof. Jürgen Pirker, Assoz. Prof. Emma Lantschner sowie Ass.-Prof. Christian Pippan teil. Moderiert wurde das Gespräch vom stv. Leiter des Zentrums für osteuropäisches Recht, Assoz. Prof. Benedikt Harzl, der die unterschiedlichen und bereichernden Perspektiven der Diskussionsteilnehmenden zusammenführte und für einen fachlich vielseitigen Austausch sorgte.
Die Veranstalter, das Institut für Völkerrecht sowie das Zentrum für osteuropäisches Recht danken nochmals Professor Gerhard Hafner herzlich für die großzügige Schenkung. Wir sind mehr als zuversichtlich, dass die überlassenen Materialien und Werke einen nachhaltigen Beitrag für die zukünftige Forschung in Graz leisten werden.